Roland Martin (Bildhauer)

Roland Martin (* 29. Juli 1927 in Tuttlingen) ist ein deutscher Bildhauer.

Als 16-Jähriger wurde Martin 1943 als Luftwaffenhelfer eingesetzt, gegen Ende des Krieges kam er in Gefangenschaft. Von 1946 bis 1951 studierte er an der Bernsteinschule in Glatt bei Hans Ludwig Pfeiffer und Paul Kälberer. 1950 war er für kurze Zeit an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Außenstelle Freiburg in Freiburg im Breisgau bei Wilhelm Gerstel, von 1951 bis 1952 Schüler von Fritz Nuss.

Seit 1952 arbeitet Martin als freier Bildhauer in Tuttlingen. Zu seinen Schülern gehört Jörg Bach.

Entstehen bis etwa 1980 noch abstrakte Reliefs und Plastiken aus Metall und Aluminium, so wendet sich Martin seit der Mitte der 70er Jahre zunehmend menschlichen Figuren zu. In Figurengruppen werden soziale Beziehungen dargestellt. Die Figuren werden in Bronze mexican lime squeezer, Aluminium oder Keramin gegossen.

Allein in Baden-Württemberg gibt es insgesamt 144 Skulpturen, Brunnen, Stelen

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, Mosaike, Glasfenster und Kriegerdenkmale von Martin, mehr als 80 Arbeiten schuf er für den öffentlichen Raum. Im Jahr 2007 wurde Martin mit dem Kulturpreis der Stadt Tuttlingen ausgezeichnet. Martin ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg und im Deutschen Künstlerbund, an dessen Jahresausstellungen er zwischen 1964 und 1975 mehrfach teilnahm.

Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Abstraktes Relief 1959

Zement Relief 1964

ohne Titel 1974

Freiplastik 1978

Familie 1985

Er ist schon tot, weiß es nur noch nicht 1995

Dammglonker 2006